Lieferdienste in Zeiten von sozialer Distanz

In den Zeiten wo die Bundesregierung und Medien soziale Distanz predigen und Kontaktverbote von mehr als zwei Personen verboten sind, um die Verbreitung des Corona Virus zu entschleunigen, fragen sich viele Menschen in Deutschland sicherlich wie es zukünftig weitergehen soll. Schließlich stellt die aktuelle Corona-Krise, auch bekannt unter den Namen Coronavirus-Erkrankung (COVID-19), viele Bürger vor immensen Herausforderungen, denn die Verunsicherung ist weit verbreitet, welche Aktivitäten noch erlaubt sind und welche Handlungen noch empfehlenswert sind. Die Zahlen der Johns Hopkins Universität ermuntern einen nicht wirklich positiv in die Zukunft zu blicken. Eines muss aber klar sein, es gibt nun mal Dinge im Leben, die müssen zwangsläufig erledigt werden und dazu zählt der Lebensmitteleinkauf. Und hier ist der Knackpunkt, denn gerade ältere Menschen und all diejenigen mit Vorerkrankungen, gehören zur Risikogruppe in dieser Pandemie von COVID-19.

Was tun also? Wer übernimmt den lebensnotwendigen Lebensmitteleinkauf?
Denn von Luft und Liebe kann sich niemand ernähren. Und gerade letztere sollte ja tunlichst unterbunden werden.

In dieser speziellen Angelegenheit kann ich Lieferdienste als wertvolle Alternative empfehlen. Es klingt bestimmt banal, aber gerade die ältere Generation ist ja meistens von dem Stolz geprägt, noch für sich selbst sorgen zu können und jeden Einkauf selbst tätigen zu wollen. Das ist sehr lobenswert, aber gerade in dieser speziellen Krise ist der Drang von Unabhängigkeit vielleicht fehl am Platz. Viele Senioren möchten keinem zur Last fallen. Diese Bescheidenheit ist gerade jetzt nicht gut. Lieferdienste können ältere Menschen in dieser Zeit mit dem Lebensmitteleinkauf aushelfen. Viele Lieferdienste setzen höchstwahrscheinlich auf eine digitale Vertriebsform. Daran scheitert aber meistens die ältere Generation. Umso mehr wäre hier die jüngere Generation dann gefragt, den Älteren hierbei auszuhelfen – der soziale Mindestabstand natürlich vorausgesetzt.

Gastronomische Betriebe sind auch noch da!
Was macht mein Lieblings-Italiener um die Ecke eigentlich? Dieser hat in der aktuellen Situation bestimmt geschlossen und ist den drohendem Bankrott sehr nahe. Denn geschlossene Restaurants bringen nun mal keine Einnahmen. Dabei möchte die Miete, die Angestellten und alles weitere bezahlt werden. Diese außergewöhnliche Situation stellt also die Gastronomen vor außergewöhnlichen Belastungen und Herausforderungen. Viele Betreiber sehen die Lieferungen von Speisen und Mahlzeiten als letzten Hoffnungsträger. Und dabei sollten wir diese Einrichtungen unterstützen und uns mit Speisen beliefern lassen. 

Der Kreislauf schließt sich also in gewisser Form:
Durch Lieferdienste sparen wir es uns einen Fuß nach draußen setzen zu müssen und dabei einen wichtigen Schritt zur sozialen Distanz beizutragen. Nebenbei können wir auch noch unseren Lieblings-Italiener um die Ecke unterstützen. Das Wichtigste ist aber bestimmt, dass gerade durch Lieferdienste ältere Menschen mit Lebensmitteln und anderen wichtigen Dingen versorgt werden können.

Bildtitel: thx to pixabay.com

seppel

32 Jahre, Sparfuchs, Weil einfach einfach einfach (oder so...)

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