Geld sparen beim Möbelkauf mit diesem Tipp

Geld sparen beim Möbelkauf ist ganz einfach. Ein Schränkchen für das Schlafzimmer, oder vielleicht sogar ein nettes Schränkchen für das Kinderzimmer? Ja, bitte! Qualitativ gut, preiswert und nett im Design sollte es sein. Wenn es ökologisch auch noch harmoniert, ist Kunde im Möbelhaus rund um zufrieden. Wenn man aber noch Geld sparen kann, spielen die Glückshormone verrückt…

Ich habe zu Hause zwei kleine Chefs. Die eine in meinem Alter, die andere ein Viertel Jahrhundert jünger. Die Rede ist von Ehefrau und Tochter. Befehl am Sonntag erhalten, dass Tochter im Kinderzimmer einen neuen Schrank benötigen würde. „Würde“ heißt wohl so viel wie „muss“ – der Wunsch meiner Ehefrau bedeutet für mich „Jawoll Sir, zu Befehl!
Zum Glück war verkaufsoffener Sonntag – ab zu Poco.

Ehefrau hatte kluge Strategie: Werbeprospekt mir unter die Nase gehalten, dass Schrank XY im Angebot sei. 139 Euro, statt nur 189.
Was soll ich da jetzt sagen? Einfach schweigen und machen, also: Schrank gesehen, gekauft, und aufgebaut (ich habe ja sonst nichts am Sonntag zu tun…)
Ergebnis:

Schrank
Schrank aufgebaut

Und nun kommts…GELD SPAREN:
Schrank kostet 139 Euro. Guter Preis. Möchte man aber sein Schränkchen mit weiteren Einlegeböden ausstatten, kostet das massiv an Aufpreis. Ein Einlegeboden in der Maße 90cm breit und 40cm tief kostet sagen und schreibe 20 Euro. Ähm??? 20 Euro für ein Stück Holz???? Ein Einlegeboden in der Maße 40 x 40 cm = 10 Euro. Ähm???
Rechnen…

zwei zusätzliche Einlegeböden = 20 Euro
zwei zusätzliche Einlegeböden = 20 Euro
ein zusätzlicher Einlegeböden = 20 Euro
ein zusätzlicher Einlegeböden = 20 Euro

Also Freunde, bitte! Nicht mit mir. 40 Euro für bisschen Holz, wenn der gesamte Schrank gerade mal 139 Euro kostet? Davon konnte ich zum Glück auch mein Chef Nummer 1 überzeugen. Chef Nummer 2 guckte nur komisch….

Lasst die Finger weg von teuren Einlegeböden in Möbelhäusern.  Wenn diese nur ein paar Euro kosten, mag es ja noch in Ordnung gehen, aber keine 30% vom Gesamtmöbelpreis.
ABZOCKE! NO WAY!

Baut das Schränkchen erstmal zu Hause in Ruhe auf. Und entscheidet DANN, ob ihr überhaupt mehr Einlegeböden benötigt. Wenn ja, nimmt Maße, also die Tiefe und Breite vom gewünschten fiktiven Einlegeboden nehmen und ab zum Baumarkt, Bauhaus zum Beispiel.

So haben wir das gemacht.
Chef 1: „2x 40×40 cm Einlegeboden + 90×40 cm Einlegeboden wird benötigt„.
Ab zum Baumarkt in die Holzabteilung. 200cm x 40cm Regalboden kostet 12,45 Euro.

Einlegeboden Preis für 200x40 cm
Einlegeboden Preis für 200×40 cm

Mit dem Regalboden zum Holzzuschnitt beim Baumarkt und die gewünschte Maße durchgeben. Besser kann man sein Regalboden nicht zuschneiden lassen.
Meine absolute Empfehlung: ♥ Holz schneiden die BAUHAUS Fachberater ♥

In unserem Fall war der Zuschnitt sogar kostenlos.
Ergebnis:

Einlegeboden perfekt zugeschnitten
Einlegeboden perfekt zugeschnitten

Was dann mit den Einlegeböden passiert, erklärt sich von selbst (glaube ich):

mit Einlegeboden nun
mit Einlegeboden nun
mit Einlegeboden nun
mit Einlegeboden nun

Eine Investition muss aber noch gemacht werden: In solchen Regelbodenhalterungen:

Regalbodenhalterungen
Regalbodenhalterungen = 10 Cent je Stück

Mein Fazit:
Beim Möbelkauf das Köpfchen einschalten und Geld sparen. Teure Regealböden nein danke! Baumarkt ja bitte! Investiert die zusätzlichen 30 Minuten.
Unsere Ersparnis:
Bei Poco Einlegeböden: ca. 40 Euro.
Made by Baumarkt =  ca. 15 Euro
Warum Geld verschenken???

Hier ein Video zum Thema:

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seppel

32 Jahre, Sparfuchs, Weil einfach einfach einfach (oder so...)

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