VIDEO: Review und Test zum Samsung Galaxy A40

Mein Review und sehr ausführlicher Test zum Galaxy A40 ist da. In der Form mein zweites Review, denn mein erster Test zur Galaxy Watch ist schon einige Tage her. Mein Hands-ON zum A40 findest du im Übrigen hier.

Was mir gefallen hat:
Ich habe das Galaxy A40 wirklich auf Herz und Nieren geprüft. Für die obere Einsteiger- bzw. untere Mittelklasse findet man einige positive Aspekte, welche nun endlich auch für einen erschwinglichen Preis zu haben sind. Darunter zählen für mich das Infinity Display mit der Waterdrop-Notch. Das Display ist fantastisch. Und lasst es mich gleich vorweg sagen: Das Infinity Display mit der Waterdrop-Notch vom A40 sieht wesentlich eleganter aus als das Display des Galaxy S10, welches in Marketingkreisen als Infinity-O-Display betitelt wird.

Weiteres Highlight ist für mich die Dual-Camera. Schöner Begriff. Heißt im Prinzip nichts anderes, als dass das Telefönchen auf der Rückseite eine Doppelkamera verbaut bekommen hat. Die Hauptkamera schmückt sich mit 16 Megapixeln und einer Blende von F1.7. Die zweite Kamera ist das schöne Ultraweitwinkelobjektiv mit aber nur 5 Megapixeln und einer Blende von nur F2.2. Das Ultraweitwinkelobjektiv bietet die Möglichkeit Fotos im 123-Grad aufzunehmen. Sehr positiv, dass auch Videos mit 123-Grad aufgenommen werden können. Nicht kleckert hat Samsung bei der Frontkamera mit 25 Megapixeln (Blende: F2.0). Es wirkt schon ein wenig übertrieben, aber bitte, gute Aufnahmen macht die Frontkamera alle mal.

Ein USB Anschluss des Types C hat endlich seinen Platz in dieser Preiskategorie gefunden. Die Schnellladefunktion versorgt den Akku (3.100 mAh) schnell wieder mit Power.
Ich könnte hier ewig so weitermachen, denn das Galaxy A40 hat mich in sehr vielen Aspekten überzeugt. So ist der Prozessor wahrlich nicht der schnellste auf dem Markt, aber seine Leistung ist dennoch nicht schlecht bis ausreichend,  zu mindestens dürfte dies für 80% der Nutzer so sein.
Ein Blick auf die unten gelisteten Eckdaten macht schnell klar, dass Samsung hier ein sehr kompaktes Smartphone auf dem Markt geworfen hat; 5,9 Zoll Bildschirm in einer solchen Maße und einem Gewicht von gerade mal 140 Gramm ist wirklich eine beachtenswerte Leistung.

Was mir nicht gefallen hat:
Natürlich gibt es auch Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben oder Samsung einfach mal „bockig“ war und gewisse Dinge der unten Mittelklasse nicht gönnt. Und natürlich kann man bei einem so niedrigen Preis nicht alles verlangen, dennoch vermisse ich einige Funktionen, und dies darf wohl gesagt werden.

Im Jahre 2016 wurde mit großen Paukenschlag das Always-On-Display beim Galaxy S7 gefeiert. Nun sind bereits drei Jahre ins Land gegangen und man dürfte meinen, dass dieses Feature auch dem unteren Preissegment zugute kommen könnte (Konjunktiv!). Aber nichts da! Warum man bei einem so brillanten Display, Auflösung immerhin 1080×2340 Pixel und 5,9 Zoll, auf dieses Always-On-Display verzichtet, bleibt mir ein Rätsel.
Warum es mich so stört? Nun, designtechnisch gibt es keine LED-Benachrichtigung und auch der graphische Startbutton gibt kein haptisches Feedback (anders als beim S8, S9 oder S10). Um also in Erfahrung zubringen, ob es Benachrichtigungen oder Neuigkeiten gibt, bleibt einem nur das Drücken des Powerbuttons. Ziemlich doof!

Dual-Kamera hin oder her. Dass das Ultraweitwinkelobjektiv nur eine Blende von F2.2 hat, ist und bleibt schade – anders ergeht es dem S10 ja auch nicht. Sehr glücklich kann man damit aber nicht werden. F2.2 bedeutet einfach weniger Lichteinfall. Weniger Lichteinfall gleich dunklere Bilder. Dunklere Bilder gleich Daumen runter!
Das Galaxy A40 hat im Übrigen KEINE digitale oder gar optische Bildstabilisierung. Einen optischen Bildstabilisator gab es erstmals beim Galaxy Note 4 im Jahre 2014. Warum nach einem halben Jahrzehnt diese Technik nicht weitervererbt wird, bleibt Samsungs Geheimnis… Natürlich kann mir die Antwort selbst denken: Alleinstellungsmerkmale für die höherpreisigen Geräte…tja…

Was ich neutrale sehe:
Darf es Glas oder Plastik sein? Eine Rückseite aus Glas sucht man beim A40 vergebens. Sondern eine schöne Plastikrückwand schmeichelt sich in die Hand. Für mich persönlich nicht störend. Klar, Glas vermittelt dem Benutzer ein höherwertiges Endgerät. Es ertastet sich gut und auch der Halt in der Hand ist gut. Nicht überragend – einfach mittelmäßig. Da hat Samsung nichts falsch gemacht.
Beim S10 ist der Fingersensor ins Display integriert und ist das Highlight aus dem Jahr 2019. Ganz klar, dass die obere Einsteigerklasse hier nicht bedient wird. Ich persönlich finde sogar den Fingersensor auf der Rückseite perfekt platziert. Schnell erreichbar, und schnell in der Entsperrung. Zu der Akku-Laufzeit kann ich leider keine fundierten Infos geben. Ich erachte die Akku-Kapazität von 3.100 mAh als ausreichend.

Hier nun die wichtigsten Eckdaten zum grandiosen Smartphone:

  • Super Amoled Display mit einer Auflösung von 1080×2340 Pixeln und 5,9 Zoll, damit 437 ppi
  • 140 Gramm
  • 69,1 mm breit, 144,3 mm hoch, 7,9 mm tief
  • Akku-Kapazität: 3.100 mAh
  • Prozessor: Samsung Exynos 7 Octa 7904 (2x 1.8 GHz ARM Cortex-A73+ 6x 1.6 GHz ARM Cortex-A53)
  • 4 GB RAM
  • 64 GB interner Speicher
  • Gehäusematerial aus überwiegendem Teil aus Plastik
  • NICHT spritzwassergeschützt und NICHT Wasserfest
  • Fingersensor auf der Rückseite
  • 2 SIM-Karten-Slots und microSD-Speichererweiterung
  • Dual-Hauptkamera. Rückseite: Hauptkamera = 16 MP (F1.7) + Weitwinkelobjektiv mit 123 Grad und 5 MP (F2.2)
  • Frontkamera mit 25 MP (F2.0)
  • Lieferumfang: Galaxy A40, USB-C Lade Adapter, Kopfhörer, Kurzanleitung

Gekauft habe ich mein A40 im lokalen Elektronik Fachhandel für 220 Euro. Die Devise lautet natürlich immer noch sparen, denn das A40 hat eine unverbindliche Preisempfehlung von 249 Euro. Kauft euer Smartphone nicht irgendwo, sondern vergleicht vorher die Preise, meine Empfehlung ist immer eine Preissuchmaschine. Diese hier ist mein Favorit. Das Telefönchen Galaxy A40 läuft aktuell mit Android 9.0. und Samsung One UI-Verson 1.0
Doch genug der vielen Worte, nun wird es Zeit für ein kleines Videochen!

Film ab:

 






seppel

32 Jahre, Sparfuchs, Weil einfach einfach einfach (oder so...)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.