Review und Test Samsung Galaxy Fitⓔ

Mein Review und sehr ausführlicher Test zur Samsung Galaxy Fitⓔ ist da. In der Form mein drittes Review, denn mein letzer Test zum Galaxy A40 ist schon einige Tage her. Mein Hands-ON zur Galaxy Fitⓔ findest du im Übrigen hier.

Was mir gefallen hat:
Leichtigkeit, das Stichwort des Tages. Das Fitnessarmband wiegt nur 15 Gramm und ist damit kaum wahrnehmbar am Handgelenk. Ich für meine Person jedenfalls trage und mag absolut keinen Schmuck an Fingerchen und trage darüber hinaus eigentlich auch keine Armbanduhren. Aber die Galaxy Fitⓔ ist ein Hit, wenn es darum geht, sich nicht am Handgelenk bemerkbar zu machen. Das Armband verfügt über einen Pulssensor. Per Konfiguration ist es möglich, dass der Puls permanent mit aufgezeichnet wird. Sozusagen eine Rund-um-die-Uhr Überwachung. Wie sinnvoll das ist, sei mal dahingestellt, jedenfalls ist es technisch möglich. Positiv ist mir auch die Akku-Laufzeit aufgefallen. Die von Samsung umworbene Laufzeit erreicht das Bändchen zwar nicht, aber bis drei Tagen Ausdauer und dann in der höchsten Konfiguration ist schon eine Leistung für gerade mal 70 mAh.
Da das Sportbändchen bekanntlicher Weise kein LTE besitzt, kommuniziert es mit dem Smartphone per Bluetooth, und das in der Version 5.0 mit der Variante Low Energie = LE. Was an der Version 5.0 so toll ist? Nun, ohne Hindernisse zwischen Sender (Galaxy Fitⓔ) und Empfänger (Smartphone) sind so Verbindungen von vielen vielen Metern möglich. In der Presse ist etwas von 200 Metern zu lesen, zum Beispiel hier. Diese Reichweite bezweifle ich allerdings stark. Bei meinem Galaxy S8 war die Verbindung nach 15 Metern gekappt, und da waren keine Wände im Weg.
Die gesamte Konfiguration der Galaxy Fitⓔ findet über die Samsung Wearable App statt. Das ist sehr einfach, übersichtlich und ausreichend.  Für mich noch sehr positiv, dass das Fitbändchen spritzwassergeschützt und wasserfest ist.

Was mir nicht gefallen hat:
Die Galaxy Fitⓔ hat nur einen Beschleunigungssensor, aber keinen Bewegungssensor. Für ein Fitnessarmband schon sehr kurios! Ich frage mich ernsthaft, wie Fitnessaktivitäten damit korrekt aufgezeichnet werden sollen? Meiner Meinung nach gar nicht. Und dem war auch so. Außer ein paar Schritte beim Spazieren gehen zählen und vielleicht noch beim Joggen, ist das Tracken beim Armband eher Mangelware. Die Schritte wurden gut erkannt und mitgezählt. Anschließend per Synchronisation mit dem Smartphone und der Samsung Health App übertragen. Und ja, nach ein paar hundert Schritten bekam ich das Feedback vom Armband als Motivation: „Tolles Workout, weiter so„. Ganz nett, aber „Fitnessarmband“ ist doch hier weit her geholt. Der Zusatz „Fit“ ist schon okay, aber mehr dann auch nicht. Die Galaxy Fitⓔ hat keine Tonausgabe – sie macht sich nur durch Vibration bemerkbar.

Was ich neutrale sehe:
Dei Galaxy Fitⓔ hat nur ein schwarz-weiß Display, in der Fachsprache auch Pmoled Display genant. Aus meiner Sicht vollkommen in Ordnung, jedenfalls für die Preisklasse. Das Display ist genügend scharf, und sehr viele Informationen wurden ja sowieso nicht dort abgebildet (maximal Uhrzeit, Schritte, Kalorien, Puls). Das Navigieren in der minimalistischen Oberfläche ist ausreichend schnell und flüssig. Dabei ist jedoch zu beachten, dass das Display KEIN Touchscreen ist, sondern nur mit (festes) Tippen zu bedienen ist. Vielleicht am Anfang ungewöhnlich, aber auch okay. Das Gehäusematerial ist nicht der Hit, geht aber in Ordnung. Der Armbandverschluss sitzt fest und sicher. Am Anfang ein wenig fummelig, aber man lernt ja nie aus.

Hier nun die wichtigsten Eckdaten zum Fitnessarmband:

  • Pmoled Display mit einer Auflösung von 128×64 Pixeln und 0,74 Zoll, damit 193 ppi
  • 15 Gramm
  • 16,0 mm breit, 40,2 mm hoch, 10,9 mm tief
  • Akku-Kapazität: 70 mAh
  • Prozessor: MCU Cortex M0 96 MGZ
  • 128 KB RAM
  • 4 MB interner Speicher
  • Gehäusematerial aus überwiegendem Teil aus Plastik
  • spritzwassergeschützt und Wasserfest, bis zu 50 Meter, aber nur Süßwasser
  • Pulssensor auf der Rückseite
  • Beschleunigungssensor
  • Bluetooth v5.0, nur LE
  • Lieferumfang: Lade Adapter, Kurzanleitung

Gekauft habe ich meine Galaxy Fitⓔ im lokalen Elektronik Fachhandel für 39 Euro. Die Devise lautet natürlich immer noch sparen, denn die Fitⓔ hat zwar eine unverbindliche Preisempfehlung von 39 Euro, aber viel günstiger ging es nicht beim Marktstart. Kauft eure technischen Geräte nicht irgendwo, sondern vergleicht vorher die Preise, meine Empfehlung ist immer eine Preissuchmaschine. Diese hier ist mein Favorit. Das ⓔ bedeutet im Übrigen, dass es sich beim Fitnessarmband um eine abgespeckte Variante handelt.

Doch genug der vielen Worte, nun wird es Zeit für ein kleines Videochen!

Film ab:

 






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seppel

32 Jahre, Sparfuchs, Weil einfach einfach einfach (oder so...)

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