Review + Test zum OnePlus 7 Pro

Mein Review und sehr ausführlicher Test zum OnePlus 7 Pro ist da. Ich beschreibe dir hier wieder, was mir gefallen hat, was mir weniger gefallen hat und was ich eher neutral sehe. Natürlich ist das meine sehr persönliche Meinung, die vielleicht nicht jeder immer so teilen mag oder wird. Aber dies macht das ganze ja so interessant.
Schriftlich habe ich meinen Eindruck da gelassen, den ausführlichsten Eindruck und Bericht erhältst du aber am besten über mein YouTube-Video, welches du auch unten auf der Seite findest.

Vielen Dank geht zunächst an o2, die mir das aktuelle Testgerät zur Verfügung gestellt haben. Mein Review und Testbericht findet ihr ebenso im o2-Testbereich.

Was mir gefallen hat:
Leider reicht der Platz hier nicht aus, um alles im Detail zu beschreiben, was mir am OnePlus 7 Pro so gefallen hat. Eines gleich vorweg: Es ist eines der bestens Smartphones, dass ich je in meinen Händen halten durfte. Daher fällt es mir nicht leicht, einen konkreten Ansatzpunkt zu finden…

Ein Traum von Display
Ein Traum von Display

Das Display ist der Wahnsinn. Das Super AMOLED-Display und die 516 ppi sowieso. Aber ein Display komplett ohne doofe Notch, ohne irgendeine Unterbrechung im Display. Sehr gut. Un dann auch noch die abgerundeten Displayränder zu den Seiten hin (Samsung Fachsprache Edge-Display). Ein Traum von Display! Gute Helligkeitswerte und enorm scharf. Die 90 Hz Bildwiederholrate ist ebenso ein Alleinstellungsmerkmal. OnePlus, eins plus, setzen!

Schaut euch meinen AnTuTu Benchmark an: CPU = 144.657 – GPU = 178.183 – MEM = 70.672 – UX = 63.682. Gesamt: knapp 457.194 Punkte.
Kein Wunder beim Qualcomm Snapdragon 855 und 6 GB RAM. Wobei die 6 GB noch die kleinste Variante an Arbeitsspeicher darstellt (8 und 12 GB gibt es noch zur Auswahl).  Selbst sehr aufwendige 3d-Spiele meistert das 7 Pro ohne Probleme. Auch das Navigieren durch das Oxygen OS ist ein Erlebnis für sich. Keine Miniruckler und Apps öffnen sich im Wimpernschlag. Performance technisch scheint mir das OnePlus 7 Pro für die nächsten drei Jahre bestens gewappnet zu sein.

In Sachen Performance einsame Spitze!
In Sachen Performance einsame Spitze!

Bereits angesprochen habe ich das gute Display. Nun bleibt natürlich die Frage, wie schafft es OnePlus ein Display zu erschaffen, ohne Unterbrechungen und ohne Notch. Ganz einfach, die Frontkamera versteckt sich in einem PopUp-Modul. Sehr gute Innovation. Die Frontkamera macht übrigens auch ordentliche Bilder, bei 16 Megapixeln und einer Blendenöffnung von F2.0

Wie ein Wurm aus dem Apfel
Wie ein Wurm aus dem Apfel

Zum Thema Sicherheit bietet das 7 Pro einen im Display integrierten Fingersensor und eine optimierte Gesichtserkennung. Die Entsperrung per 3D Face Unlock ist mein persönliches weiteres Highlight. Die Entsperrung ist tadellos und sehr schnell. Sogar in absoluter Dunkelheit funktioniert die Entsperrung zuverlässig. Der Fingersensor ist mir manchmal zu ungenau. Aber völlig in Ordnung. Besser jedenfalls als die Platzierung des Sensors auf der Rückseite oder so.

Mit einer Akku-Kapazität von 4.000 mAh kommt man locker über den Tag. Und ich muss es deswegen positiv hervorheben, da ich aktuell mit meinem Samsung Galaxy S10 ein wenig gebeutelt bin. Das OnePlus 7 Pro hat genug Saft, damit man ohne Sorgen spielen, filmen, surfen und sogar noch mit der Mami telefonieren kann. Ich muss dazu aber sagen, dass ich keine Zeitmessung vorgenommen habe, sondern meinen Akku-Stand morgens protokolliert habe und dann mit dem Stand am späten Abend verglichen habe. Am Abend war dann noch ausreichend Power im Akku vorhanden.

Was ich neutrale sehe:
Der 3,5 mm Klinkenanschluss fehlt dem OnePlus 7 Pro gänzlich. Musikliebhaber mit noch einem „altmodischen“ Anschluss haben hier das Nachsehen. Tatsächlich gibt es aber hier Abhilfe in Form eines Adapters: 3,5 mm Klinkenanschluss zu USB Typ C. Auch sonst werden die Kopfhörer heute ja standardmäßig per Bluetooth verbunden, also kein großer Beinbruch.

Die fehlende Möglichkeit den Speicher per microSD erweitern zu können ist zwar schade, aber auch kein derart großer Umstand. 128 GB internen Speicher dürften für 4k-Filme-Liebhaber zwar eng werden, alle anderen werden damit aber weit hinkommen. Alternativ gibt es nämlich noch die 256 GB Speicherausstattung. Diese kostet ein paar Euros mehr.

Im weiteren Testverlauf überkam mich eine kleine Enttäuschung. Die Fotoaufnahmen mit dem OnePlus 7 Pro hinken der Konkurrenz leider ein wenig hinterher. Teils Bildrauschen, teils unscharfe Konturen, teils seltsame Farbwerte. Auch bei guten Lichtverhältnissen hat mich das Smartphone nicht absolut überzeugt. Ich bin von der Konkurrenz besseres gewöhnt. Tut mir Leid. Irgendetwas macht da OnePlus verkehrt. Für ein Flaggschiff bleibt da leider nur eine mittelmäßige 3. Immerhin ist der Nachtmodus und der „SuperStable-Modus“ (besondere Videostabilisierung) sehr gut.

Was mir nicht gefallen hat:
Tja, ich habe lange überlegt, was ich hier schreiben könnte. Eines ist mir dann doch eingefallen. Die Größe und das Gewicht beim OnePlus 7 Pro sind schon ordentlich – ordentlich zu viel.
Die Maße von 75,9 mm in der Breite,162,6 mm in der Höhe und bei einem Kampfgewicht von knapp 205 Gramm ist das Smartphone sicherlich kein Leichtgewicht. Bemängeln könnte man eindeutig, dass es hier eine Mini-Ausgabe vom 7 Pro gibt.
Generell muss ich jedoch meine Meinung dem heutigen Standard anpassen, und der lautet nun mal größer und nochmal großer. Von daher ist hier meine Kritik nur ansatzweise angebracht. Für kleine Händchen (siehe mein Video) ist das Smartphone ungeeignet. Aber die meisten Anwender wünschen sich nun mal immer größere Displays, und dem hat OnePlus hier Rechnung getragen!

Hier nun die wichtigsten Eckdaten zum OnePlus 7 Pro

  • Mein persönlicher AnTuTu Benchmark:
    CPU = 144.657
    GPU = 178.183
    MEM = 70.672
    UX = 63.682
    Gesamt: knapp 457.194
  • Super AMOLED / Fluid AMOLED Display mit einer Auflösung von 3.120×1.440 Pixeln und 6,67 Zoll, damit 516 ppi
  • Bildwiederholrate von 90 Hz
  • 206 Gramm
  • 75,9 mm breit, 162,6 mm hoch, 8,8 mm tief
  • Akku-Kapazität: 4.000 mAh
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 855 (4xKryo 485 Gold + 4x Kryo 485 Silver), bis zu 2.84 GHz, 7 nm Fertigungsprozess
  • Grafik: Qualcomm Adreno 640 mit stärker als 700 MHz
  • 6 GB RAM
  • 128 GB interner Speicher
  • KEINE microSD-Speichererweiterung
  • aus Glas und Aluminium gefertigtes Gehäuse
  • NICHT spritzwassergeschützt und NICHT wasserfest, jedenfalls keine Zertifizierung hierzu!
  • Fingersensor im Display integriert
  • 3D Gesichtserkennung mit der Frontkamera (3D Face Unlock)
  • Keinen 3,5 mm Klinkenanschluss
  • Rückseite: Dual-Kamera:
    Weitwinkelobjektiv mit 48 MP (F1.6)
    Teleobjektiv mit 8 MP (F2.4) und 3 fachem optischen Zoom
    Ultra-Weitwinkelobjektiv mit 16 MP (F2.2) und 117 Grad Winkelaufnahme
  • Frontkamera mit 16 MP (F2.0)
  • Android 10.0, Oxygen OS 10.0.2GM21BA
  • USB 3.1 Typ C, Bluetooth 5.0
  • Lieferumfang: OnePlus 7 Pro, USB-C Lade Adapter, Kurzanleitung, Kopfhörer

Die Devise lautet natürlich immer noch sparen, so hat das OnePlus 7 Pro zwar eine unverbindliche Preisempfehlung von 709 bis 829 Euro, je nach Ausstattung an RAM und internen Speicher, aber wer im Internet recherchiert, wird schnell erkennen können, dass der Preis bereits gesunken ist. Immerhin ist das Smartphone im Mai 2019 der Welt präsentiert worden und damit schon einige Zeit auf dem Markt. Preise zwischen 500 und 700 Euro sind fast schon perfekt für diesen hochrangigen Technikstand des OnePlus 7 Pro und damit top aktuell für 2019 und 2020.
Meine aktuelle Empfehlung für das Preis-Leistung-Verhältnis: OnePlus 7 Pro 8GB/256GB für rund 680 Euro
Kauft deshalb eure technischen Geräte nicht irgendwo, sondern vergleicht vorher die Preise, meine Empfehlung ist immer eine Preissuchmaschine. Diese hier ist mein Favorit.

Doch genug der vielen Worte, nun wird es Zeit für ein kleines Videochen!
Dieses Video wurde mit dem Samsung Galaxy S10 erstellt.

Film ab:

 






seppel

32 Jahre, Sparfuchs, Weil einfach einfach einfach (oder so...)

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