Review + Test zum Motorola Moto G7 Power

Mein Review und sehr ausführlicher Test zum Motorola Moto G7 Power ist da. Ich beschreibe dir hier wieder, was mir gefallen hat, was mir weniger gefallen hat und was ich eher neutral sehe. Natürlich ist das meine sehr persönliche Meinung, die vielleicht nicht jeder immer so teilen mag oder wird. Aber dies macht das ganze ja so interessant.
Schriftlich habe ich meinen Eindruck da gelassen, den ausführlichsten Eindruck und Bericht erhältst du aber am besten über mein YouTube-Video, welches du auch unten auf der Seite findest.

Vielen Dank geht zunächst an o2, die mir das aktuelle Testgerät zur Verfügung gestellt haben. Mein Review und Testbericht findet ihr ebenso im o2-Testbereich.

Eines vorweg: das Gesamtpaket stimmt in der Richtung schon, aber nur wenn man sich vor den Augen hält, dass das Moto G7 Power in der unteren Mittelklasse mitspielen möchte. Wäre der Preis deutlich teurer, siehe letzten Absatz in diesem Beitrag, würde meine Kritik negativer ausfallen!

Was mir gefallen hat:
Gefallen hat mir auf jeden Fall, dass die Gesichtsentsperrung in der unteren Mittelklasse angekommen ist. Diese ist natürlich bei Weitem nicht so gut wie bei den Premium-Smartphones, kann sich aber sehen lassen. Die Entsperrung ist schnell und zuverlässig. In dunkler Umgebung versagt diese aber komplett.
Die Single-Kamera mit 12 MP und F2.0 kann sich in Sachen Leistung auch sehen lassen und geht in Ordnung. Zeitraffer und Hyperlapse sind mit an Bord in der Videofunktion. Der SlowMotion Modus ist aber aufgrund der schwachen CPU nicht mit an Bord. Bilder und Videos erscheinen mir gut. Die Soundaufnahme bei Videos ist mir persönlich aber zu schwach. Die Kamera spielt ihre Stärken bei guten Lichtverhältnissen aus. In leichter Dunkelheit kommen die ersten Schwächeanfälle zum Vorschein. Die Innovative Idee „QuickCaputre“ hat mir besonders gut gefallen. Durch das schnelle Bewegen des Handgelenkes öffnet sich automatisch die Kamera-App.

Das Power steht beim Moto G7 übrigens nicht für Supermann oder Hercules, sondern zielt auf den 5.000 mAh starken Akku ab. Und der kann sich sehen lassen. In meinen Test kam ich mit dieser Leistung locker über zwei Tage. Allerdings bin ich auch kein Hardcore Nutzer! Die Schnellladefunktion macht hier eindeutig Sinn, klug mitgedacht Motorola!

Was ich neutrale sehe:
Nicht gut und nicht schlimm erscheint mir das LCD Display, in der Größe 6,2 Zoll. S AMOLED wäre mir eindeutig lieber gewesen, aber auch das LCD konnte seine Schwächen für sich behalten und zeigte sich von seiner guten Seite. Stock Android in der Version 9.0 ist in Ordnung. Ob es jemals ein Update auf Android 10 geben wird sei dahin gestellt. Generell kann man aber mit dieser Software Version die nächsten 24 Monate in Ruhe verbringen.

Die Leistung der CPU und GPU beim Moto G7 Power hält sich natürlich in Grenzen. Dem Qualcomm Snapdragon 632 kann man nicht sehr viel abverlangen. Und ob es nun ein dummes Wortspiel ist oder nicht, aber die Leistung bewerte ich neutral mit typischer Mittelklasse. Das Navigieren durch die einzelnen Menüs geschieht zügig und schnell. Der Aufruf von Apps kann jedoch zu Verzögerungen führen. Hardwarehungrige Spiele und Apps können Anwender aber schnell die Tränen in die Augen zaubern.

Was mir nicht gefallen hat:
Ganz und gar nicht gefallen hat mir die diese doofe Notch. Für mich ist das eine Design-Sünde der letzten Jahre! Schön kopiert aus California.
Mit seinen 9,3 mm ist mir das Moto G7 Power auch wesentlich zu dick. Und mit 193 Gramm viel zu schwer. Hier hätte man eindeutig an Größe und Gewicht sparen können, so hätte man zum Beispiel den unteren Rand zwischen Display und Gehäuse kleiner verkleinern können.

Hier nun die wichtigsten Eckdaten zum Motorola Moto G7 Power

  • Mein persönlicher AnTuTu Benchmark:
    CPU = 61.534
    GPU = 15.139
    MEM = 36.968
    UX = 15.732
    Gesamt: knapp 129.373
  • LTPS LCD Display mit einer Auflösung von 1.570×720 Pixeln und 6,2 Zoll, damit 278 ppi
  • Bildwiederholrate von 60 Hz
  • 193 Gramm
  • 76 mm breit, 159,43 mm hoch, 9,3 mm tief
  • Akku-Kapazität: 5.000 mAh
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 632 (4x Kryo 250 Gold + 4x Kryo 250 Silver), bis zu 1.80 GHz, 14 nm Fertigungsprozess
  • Grafik: Qualcomm Adreno 506 bis zu 650 MHz
  • 4 GB RAM
  • 64 GB interner Speicher
  • microSD-Speichererweiterung bis 512 GB
  • Polymerglas-Gehäuse, Polymerglas
  • Schutz gegen Spritzwasser (Regen)
  • Fingersensor auf der Rückseite, im Logo integriert
  • Gesichtserkennung mit der Frontkamera (FaceUnlock)
  • 3,5 mm Klinkenanschluss vorhanden
  • Rückseite: Single-Kamera:
    Weitwinkelobjektiv mit 12 MP (F2.0)
  • Frontkamera mit 8 MP (F2.2)
  • Android 9.0
  • USB 2.0 Typ C, Bluetooth 4.2
  • Lieferumfang: Motorola Moto G7 Power, Ladegerät, USB-C-Kabel, Kurzanleitung, KEINE Kopfhörer

Die Devise lautet natürlich immer noch sparen, so hat das Motorola Moto G7 Power zwar eine unverbindliche Preisempfehlung von 209 Euro, aber wer im Internet recherchiert, wird schnell erkennen können, dass der Preis bereits gesunken ist. Immerhin ist das Smartphone im Februar 2019 der Welt präsentiert worden und damit schon einige Zeit auf dem Markt. Das Moto G7 Power ist bereits für 165 Euro zu haben!
Kauft deshalb eure technischen Geräte nicht irgendwo, sondern vergleicht vorher die Preise, meine Empfehlung ist immer eine Preissuchmaschine.

Hier dazu das versprochene Video. Alle anderen Videos findet ihr auf meinem YouTube-Kanal.

Film ab:

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